Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigte für Pflege

Alter - Sucht - Pflege

Umfassende Plattform zur Unterstützung der Fachkräfte in Sucht- und Altenhilfe jetzt online

Greifen ältere Menschen zu oft zu Medikamenten oder Alkohol, wird das von ihrem Umfeld häufig erst spät oder gar nicht bemerkt. Werden die Suchtprobleme augenfällig, fehlt es in Einrichtungen der Altenhilfe oft an Praxis erprobten Handlungsempfehlungen.Auch in Einrichtungen der Suchthilfe sind Konzepte zur Behandlung dieser Zielgruppe noch wenig verbreitet. Unterstützung der Fachkräfte verspricht jetzt eine neue Plattform im Internet.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, erklärt dazu: „Ein Verhalten, das bei einem Missbrauch oder einer Abhängigkeit von Suchtmitteln weder wegschaut noch jeden Konsum verbietet, verbessert die Lebensqualität der alten Menschen.Das Bundesministerium für Gesundheit hat acht Modellprojekte gefördert, bei denen Mitarbeitende der Alten- und Suchthilfe gemeinsam entsprechende Maßnahmen erfolgreich entwickelt und in der Praxis erprobt haben. Die umfangreichen Ergebnisse stehen jetzt unter www.alter-sucht-pflege.de zur Verfügung. Ich empfehle den Fachkräften der Sucht- und Altenhilfe, bei Fragen zu „Sucht und Alter“ diese hervorragend gemachte Informationsquelle zu nutzen.“ 

Der Patientenbeauftragte und Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann erklärt dazu: „Es ist wichtig, dass die Beschäftigten in den Pflege- und Suchthilfeeinrichtungen für das Thema 'Sucht im Alter' sensibilisiert werden. Die neue Internetpräsenz liefert hierzu einen wichtigen Beitrag. Sie verweist auf vielfältige Weiterbildungsmaßnahmen, die die Kompetenzen im Umgang mit den Betroffenen erhöhen. In den Bereichen Weiterbildung und Pflegeausbildung finden sich Einführungen in den Themenkomplex, differenzierte Schulungskonzepte sowie ein umfangreicher Downloadbereich. Vorlagen wie Beobachtungsbogen, Ablaufpläne, Screeningbögen oder die sog. 'Priscus-Liste', in der Medikamente genannt werden, die ältere Menschen womöglich gefährden, erleichtern den Pflegealltag. Gemeinsam mit den Handlungsempfehlungen hilft das, suchtkranke Pflegebedürftige besser zu versorgen.“

Die neue Homepage beinhaltet darüber hinaus die Erfahrungen aller Partner des Modellprojekts sowie eine entsprechende Literaturliste. Unter „Häufig gestellte Fragen“ wird zudem ein schneller Überblick über den Themenkomplex „Sucht im Alter“ zur Verfügung gestellt. 

Weitere Informationen unter: www.drogenbeauftragte.de und unter: www.alter-sucht-pflege.de.

 

 

 

Patientenrechte

Meldungen aus dem Bereich Patientenrechte

Parlamentarische Staatssekretärin Ingrid Fischbach zur neuen Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung berufen

Parl. Staatssekretärin Ingrid Fischbach
Parl. Staatssekretärin Ingrid Fischbach

Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung die Parlamentarische Staatssekretärin Ingrid Fischbach in das Amt der Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung berufen. Sie übernimmt das Amt von Karl-Josef Laumann, der in Nordrhein-Westfalen zum Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales ernannt worden ist. Die 60-jährige Fischbach gilt als ausgewiesene Gesundheits- und Sozialpolitikerin und ist seit fast 20 Jahren Bundestagsabgeordnete im Deutschen Bundestag.

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Stabübergabe im Amt des Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung

Ingrid Fischbach als Nachfolgerin von Karl-Josef Laumann vorgeschlagen

Parl. Staatssekretärin Ingrid Fischbach - Foto: Laurence Chaperon
Parl. Staatssekretärin Ingrid Fischbach - Foto: Laurence Chaperon

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wird dem Kabinett vorschlagen, die Parlamentarische Staatssekretärin Ingrid Fischbach zur neuen Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie zur Bevollmächtigten für Pflege zu ernennen. Sie wird damit die Aufgaben von Staatssekretär Karl-Josef Laumann übernehmen, der in die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen wechselt.

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Pflege

Meldungen aus dem Bereich Pflege

„Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte jetzt ganz konkret verbessern“

Themenfoto Pflege

Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung schreibt allen Pflegeeinrichtungen in Deutschland

Staatssekretär Karl-Josef Laumann ermutigt die Pflegeeinrichtungen, attraktivere Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte zu schaffen. In einem Schreiben an alle rund 27.000 ambulanten und stationären Einrichtungen zeigt der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung Chancen auf, wie die Einrichtungen die aktuellen Pflegereformen des Gesetzgebers jetzt ganz konkret nutzen können, um verbesserte Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dazu gehören für Laumann vor allem flächendeckend faire Löhne, weniger unfreiwillige Teilzeitbeschäftigungen und die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation. Bei der Umsetzung dieser Ziele sei man natürlich auf die Unterstützung der Einrichtungsbetreiber und der Pflegekräfte angewiesen, wofür Laumann diesen ausdrücklich seinen Dank ausspricht.

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Sie haben Fragen zu den Veränderungen in der Pflegeversicherung?

Grafik Veränderungen Pflegestärkungsgesetz

Seit dem 1. Januar 2017 gilt in der Pflegeversicherung der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff. Das beinhaltet zahlreiche Neuregelungen. Wichtig für pflegebedürftige Menschen, die bereits nach dem alten Recht eine Pflegestufe hatten: Sie müssen nichts tun. Sie werden automatisch in das neue System und die neuen Pflegegrade übergeleitet. Sie werden durch die Veränderungen in keinem Fall schlechter gestellt, sondern erhalten Bestandsschutz. Darüber sowie über die neuen Pflegesätze werden Sie auch – falls das noch nicht geschehen ist – von ihrer Pflegekasse schriftlich informiert. Ausführliche Informationen über die Veränderungen hat das Bundesministerium für Gesundheit zudem auf seiner eigenen Internetseite, auf der Internetseite www.pflegestaerkungsgesetz.de sowie in den unten abrufbaren Broschüren zusammengestellt.

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Kontakt Projektbüro Ein-STEP

Projektbüro Ein-STEP

Einführung des Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation

c/o IGES Institut Gmbh

Friedrichstr. 180

10117 Berlin

Tel. 030 230 809 9841

projektbuero@ein-step.de

www.ein-step.de

Entbürokratisierung d. Pflegedokumentation

Leitfaden "Wie finde ich eine gute stationäre Pflegeeinrichtung?"

Ratgeber Patientenrechte

 

PDF-Dokument

 

Diese und weitere Broschüren können Sie hier auch in gedruckter Form bestellen.

 

 

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