Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigte für Pflege

Pflegebevollmächtigter beim Vorstand der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

Staatssekretär Karl-Josef Laumann (Mitte) im Gespräch mit Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, und Sandra Postel, Vizepräsidentin der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz
Staatssekretär Karl-Josef Laumann (Mitte) im Gespräch mit Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, und Sandra Postel, Vizepräsidentin der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz (Bildnachweis „Akira Schüttler“)

 

Staatssekretär Karl-Josef Laumann, hat kürzlich an der Vorstandssitzung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz teilgenommen. Die Kammer hatte den Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung eigens dazu eingeladen. In dem rund zweistündigen Gespräch machte sich Laumann ausdrücklich für die Einrichtung von Pflegekammern in ganz Deutschland stark. Er verwies dabei u. a. auf die Notwendigkeit der Selbstverwaltung in der Pflege und die Stärkung des Berufsstandes. Pflege müsse mit am Tisch sitzen, wenn über Pflege gesprochen wird, sagte Laumann. Neben Sachthemen tauschte er sich mit dem Vorsitzenden der Landespflegekammer, Dr. Marcus Mai, zudem über die organisatorischen Herausforderungen aus, die sich in den ersten Monaten der Arbeit der Kammer gezeigt haben.

Staatssekretär Karl-Josef Laumann (4. von links) mit dem Vorstand der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz
Staatssekretär Karl-Josef Laumann (4. von links) mit dem Vorstand der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz (Bildnachweis „Akira Schüttler“)
 Dr. Markus Mai (links), Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, und Staatssekretär Karl-Josef Laumann während der Vorstandssitzung
Dr. Markus Mai (links), Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, und Staatssekretär Karl-Josef Laumann während der Vorstandssitzung (Bildnachweis „Akira Schüttler“)

Patientenrechte

Meldungen aus dem Bereich Patientenrechte

Sieben Terminservicestellen kaum erreichbar – so gelingt keine Arztvermittlung!

Symbolfoto Arzt

Die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) zur Facharztterminvermittlung seien nicht erreichbar. Diese Beschwerden erreichen immer wieder die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Ingrid Fischbach. Deswegen hat sie im Dezember 2017 mit ihren Mitarbeitern alle Terminservicestellen zu jeweils drei unterschiedlichen Zeitpunkten angerufen und musste dabei Licht und Schatten erfahren:

Sieben Terminservicestellen waren bei zwei von drei der Testanrufe während der Öffnungszeiten nicht erreichbar. Es kam entweder sofort eine Bandansage, dass alle Leitungen besetzt seien (KV Westfalen-Lippe) oder die Verbindung wurde sogar in der Warteschleife beendet, bevor ein Kontakt entstand (KV Berlin, KV Sachsen-Anhalt, KV Thüringen, KV Nordrhein, KV Hessen, KV Bremen).

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Krankenkassen lehnen zu oft Mutter/Vater-Kind-Kuren ab

Parl. Staatssekretärin Ingrid Fischbach - Foto: Laurence Chaperon
Parl. Staatssekretärin Ingrid Fischbach - Foto: Laurence Chaperon

Patientenbeauftragte nimmt Verantwortliche in die Pflicht

Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung Ingrid Fischbach hat heute Vertreter der Krankenkassen in einem Gespräch auf die Missstände im Genehmigungsverhalten bei Mutter/Vater-Kind-Kuren hingewiesen und angemahnt, dass die gesetzlichen Vorgaben umgehend von allen Krankenkassen eingehalten werden:

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Pflege

Meldungen aus dem Bereich Pflege

Entbürokratisierung der Pflegedokumentation jetzt in der Verantwortung der Trägerverbände der Pflege

Symbolphoto Pflege

Zum 1. November 2017 ist die Verantwortung für das aus Bundes-, Landes- und Mitteln der Trägerverbände finanzierte Projekt zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation von der Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung auf die Trägerverbände der Pflege auf Bundesebene übergegangen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) sowie die übrigen Trägerverbände werden zukünftig das Ein-STEP-System, welches erfolgreich bereits in über der Hälfte der Pflegeeinrichtungen in Deutschland eingesetzt wird, gemeinsam steuern. Die wesentlichen Strukturen des bisherigen Projektes werden beibehalten. Die Pflegebeauftragte sowie das Bundesgesundheitsministerium übernehmen die Schirmherrschaft und werden weiterhin eine maßgebliche Rolle insbesondere im und über den Lenkungsausschuss zusammen mit den Trägerverbänden wahrnehmen. Ziel ist es zusammen mit den Bundesländern, dem GKV-Spitzenverband, den Medizinischen Diensten, den Berufsverbänden und den weiteren beteiligten Organisationen die Pflegekräfte und Einrichtungen von unnötigen bürokratischen Anforderungen zu entlasten. Dies soll geschehen, ohne die Qualität der Versorgung zu beeinträchtigen und um mehr Zeit für die Pflegebedürftigen zu ermöglichen. Die bisherige Projektleiterin und ehemalige Ombudsfrau für Bürokratieabbau, Elisabeth Beikirch, bleibt als Expertin und Beraterin für das Projekt erhalten.

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Entbürokratisierung in der Altenpflege erfolgreich eingeführt und Verantwortung an die Trägerverbände übergeben

Parl. Staatsekretärin Ingrid Fischbach während der Veranstaltung
Parl. Staatsekretärin Ingrid Fischbach

Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung Ingrid Fischbach hat heute in Berlin das erfolgreiche Entbürokratisierungsprojekt in die Verantwortung der Trägerverbände der Pflege übergeben. Mit dem Projekt www.Ein-Step.de wurde bundesweit in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen eine vereinfachte Pflegedokumentation eingeführt. Damit wird die häufig von Pflegekräften in der Altenpflege beklagte Belastung mit Bürokratie auf ein vernünftiges Maß verringert. Das neue Dokumentationsmodell steigert die Arbeitszufriedenheit und Motivation von Pflegekräften und schafft mehr Zeit für die Versorgung der Pflegebedürftigen.

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Entbürokratisierung d. Pflegedokumentation

Zur Projektseite Ein-STEP

 

Leitfaden "Wie finde ich eine gute stationäre Pflegeeinrichtung?"

Ratgeber Patientenrechte

 

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