Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigter für Pflege

„Berliner Tag der Patientenfürsprecher 2017“

Unverzichtbare Arbeit der Patientenfürsprecher in den Krankenhäusern fördern und unterstützen

Staatssekretär Karl-Josef Laumann
Staatssekretär Karl-Josef Laumann

Auf Einladung des Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, kommen heute in Berlin rund 250 Patientenfürsprecher aus ganz Deutschland zum „Berliner Tag der Patientenfürsprecher 2017“ zusammen. Sie diskutieren dabei mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung über verschiedenste Themen, die ihre tägliche Arbeit betreffen, darunter die Umsetzung des patientenorientierten Beschwerdemanagements und des Entlassmanagements in den Krankenhäusern.  Zudem werden das Projekt „IPIKA - InterProfessionelles und InterKulturelles Arbeiten in Medizin, Pflege und Sozialdienst“ sowie das Projekt „Was hab’ ich?“, bei dem Medizinstudenten kostenlos ärztliche Befunde in eine für Patienten leicht verständliche Sprache übersetzen, vorgestellt.

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung lädt seit 2005 einmal im Jahr die Patientenfürsprecher und Beschwerdebeauftragten aller rund 2.000 Krankenhäuser in Deutschland zum „Berliner Tag der Patientenfürsprecher“ ein. Ziel ist es, ihnen ein wichtiges Informations-, Diskussions- und Vernetzungsforum zu bieten. Nach Ansicht von Staatssekretär Laumann ist das gelungen: „Die Veranstaltung ist inzwischen zu einer festen Institution geworden, mit der wir die Arbeit der Patientenfürsprecher fördern und unterstützen wollen. Ich finde, das sind wir ihnen auch schuldig. Denn die oftmals ehrenamtlich tätigen Patientenfürsprecher leisten in unseren Krankenhäusern einen unverzichtbaren Beitrag für eine Verbesserung der Versorgung. Sie sind für Patienten ein zentraler Ansprechpartner zu vielen Fragen, die den Krankenhausalltag betreffen. Sie prüfen die Anliegen der Patienten und bringen diese auch gegenüber den Krankenhäusern zur Sprache. Dadurch werden wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Krankenhausstruktur gegeben.  Dafür möchte ich den vielen engagierten Fürsprechern auch einfach mal einen ganz großen Dank aussprechen.“

Ebenfalls eingeladen zu der Veranstaltung sind die Patienten- und Pflegebeauftragten aller Bundesländer, mit denen sich Laumann bereits gestern zu einem Meinungsaustausch getroffen hatte. Dabei diskutierten die Gesprächsteilnehmer u. a. über aktuelle Entwicklungen in der deutschen Pflegelandschaft und darüber, wie die Rechte der Patienten im Gesundheitssystem weiter gestärkt werden können.

 

Präsentationen zu den Vorträgen auf dem Patientenfürsprechertag 2017:

 

Fotos: Holger Groß

Patientenrechte

Meldungen aus dem Bereich Patientenrechte

„Monitor Patientenberatung 2016“ zeigt aktuelle Herausforderungen des Gesundheitssystems aus Sicht der Patienten auf

Staatssekretär Karl-Josef Laumann
Staatssekretär Karl-Josef Laumann

Der Patientenbeauftragte und Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, stellt heute in Berlin gemeinsam mit Thorben Krumwiede, Geschäftsführer der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD), den „Monitor Patientenberatung 2016“ der UPD vor. Auf der Basis von rund 94.000 Beratungen im Jahr 2016 macht dieser sehr deutlich, auf welche Probleme und Herausforderungen die Patienten im deutschen Gesundheitssystem stoßen. Besondere Beratungsschwerpunkte zeigen sich dabei unter anderem beim Krankengeld, bei Behandlungsfehlern, bei der Inanspruchnahme von Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), beim Einsichtsrecht in die Patientenakte und bei zahnmedizinischen Leistungen.

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Neue Studie zur Bewilligung von Leistungsanträgen

Staatssekretär Laumann kritisiert gravierende Unterschiede zwischen Leistungsbereichen und Krankenkassen

Staatssekretär Karl-Josef Laumann

Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Patientenbeauftragter und Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, hat heute in Berlin die von ihm in Auftrag gegebene Studie „Leistungsbewilligungen und –ablehnungen durch Krankenkassen“ des IGES Instituts vorgestellt. Die Studie zeigt insbesondere, dass es bei der Bewilligung und Ablehnung von Leistungsanträgen teils erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Leistungsbereichen und den unterschiedlichen gesetzlichen Krankenkassen gibt. Nach Ansicht von Staatssekretär Laumann sind diese Unterschiede größtenteils nicht nachvollziehbar und gehören unverzüglich abgestellt.

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Staatssekretär Laumann fordert Verbesserungen beim Patientenorientierten Beschwerdemanagement

Staatssekretär Karl-Josef Laumann
Staatssekretär Karl-Josef Laumann

Im Mittelpunkt unseres Gesundheitssystems müssen die Interessen der Patientinnen und Patienten stehen. Das gilt selbstverständlich auch für die Versorgung in den Krankenhäusern. Die Sichtweise der Patientinnen und Patienten und ihre Beschwerden können hier einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung leisten. Aus diesem Grund wurde 2013 mit dem Patientenrechtegesetz das Patientenorientierte Beschwerdemanagement (PatBM) verpflichtend eingeführt. Doch wie werden die gesetzlichen Vorgaben eigentlich in der Praxis umgesetzt? Das wollte auch der Patientenbeauftragte und Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, wissen. Er hat deshalb beim AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben, deren repräsentative Ergebnisse nun vorliegen.

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Pflege

Meldungen aus dem Bereich Pflege

Staatssekretär Laumann: „Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte jetzt ganz konkret verbessern“

Staatssekretär Karl-Josef Laumann

Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung schreibt allen Pflegeeinrichtungen in Deutschland

Staatssekretär Karl-Josef Laumann ermutigt die Pflegeeinrichtungen, attraktivere Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte zu schaffen. In einem Schreiben an alle rund 27.000 ambulanten und stationären Einrichtungen zeigt der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung Chancen auf, wie die Einrichtungen die aktuellen Pflegereformen des Gesetzgebers jetzt ganz konkret nutzen können, um verbesserte Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dazu gehören für Laumann vor allem flächendeckend faire Löhne, weniger unfreiwillige Teilzeitbeschäftigungen und die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation. Bei der Umsetzung dieser Ziele sei man natürlich auf die Unterstützung der Einrichtungsbetreiber und der Pflegekräfte angewiesen, wofür Laumann diesen ausdrücklich seinen Dank ausspricht.

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Sie haben Fragen zu den Veränderungen in der Pflegeversicherung?

Grafik Veränderungen Pflegestärkungsgesetz

Seit dem 1. Januar 2017 gilt in der Pflegeversicherung der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff. Das beinhaltet zahlreiche Neuregelungen. Wichtig für pflegebedürftige Menschen, die bereits nach dem alten Recht eine Pflegestufe hatten: Sie müssen nichts tun. Sie werden automatisch in das neue System und die neuen Pflegegrade übergeleitet. Sie werden durch die Veränderungen in keinem Fall schlechter gestellt, sondern erhalten Bestandsschutz. Darüber sowie über die neuen Pflegesätze werden Sie auch – falls das noch nicht geschehen ist – von ihrer Pflegekasse schriftlich informiert. Ausführliche Informationen über die Veränderungen hat das Bundesministerium für Gesundheit zudem auf seiner eigenen Internetseite, auf der Internetseite www.pflegestaerkungsgesetz.de sowie in den unten abrufbaren Broschüren zusammengestellt.

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Drittes Pflegestärkungsgesetz legt Grundstein für bessere Bezahlung der Beschäftigten in der Altenpflege

Staatssekretär Karl-Josef Laumann
 
Das heute vom Deutschen Bundestag beschlossene Dritte Pflegestärkungsgesetz legt den Grundstein für eine bessere Bezahlung der Altenpflegekräfte: Künftig können auch nicht-tarifgebundene Einrichtungen in den Pflegesatzverhandlungen mit den Kostenträgern einfacher Löhne bis zur Höhe des Tarifniveaus durchsetzen. Pflegekassen und Sozialhilfeträger müssen diese künftig grundsätzlich als wirtschaftlich anerkennen und entsprechend finanzieren. Die Kostenträger erhalten auf der anderen Seite ein Nachweisrecht, dass die verhandelten Löhne auch tatsächlich  bei den Beschäftigten ankommen.

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Kontakt Projektbüro Ein-STEP

Projektbüro Ein-STEP

Einführung des Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation

c/o IGES Institut Gmbh

Friedrichstr. 180

10117 Berlin

Tel. 030 230 809 9841

projektbuero@ein-step.de

www.ein-step.de

Entbürokratisierung d. Pflegedokumentation

Leitfaden "Wie finde ich eine gute stationäre Pflegeeinrichtung?"

Ratgeber Patientenrechte

 

PDF-Dokument

 

Diese und weitere Broschüren können Sie hier auch in gedruckter Form bestellen.

 

 

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