2. Berliner Fachtag der UPD: Wolfgang Zöller fordert schnelles Patientenrechtegesetz

Herr Zöller redet mit einer Frau im Rollstuhl.

 Berlin, 4. März 2010

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung Wolfgang Zöller hat die schnelle Umsetzung des geplanten Patientenrechtegesetzes gefordert. "Patienten haben ein Recht darauf, dass Behandlungsfehlervorwürfe in einem transparenten und zügigen Verfahren geklärt werden", sagte er am Mittwoch beim zweiten Berliner Fachtag zur Patientenberatung und -information der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). "Ende des Jahres werde ich ein Diskussionspapier für ein Patientenrechtegesetz vorlegen, das auch zu diesem Punkt Regelungen enthalten wird."

UPD-Geschäftsführerin Astrid Burkhardt bestätigte, dass beim Thema Behandlungsfehler große Verunsicherung bei den Patientinnen und Patienten herrsche: "Gut ein Viertel der Anfragen, die unsere Beratungsstellen erreichen, beschäftigen sich auch mit dem Thema Behandlungsfehler. Die UPD begrüßt daher jede Maßnahme, die für mehr Klarheit und Transparenz in diesem Bereich sorgt."

Auf dem Fachtag diskutierten in Berlin namhafte Akteure der Patientenberatung und verschiedener Institutionen des deutschen Gesundheitswesens Fragen, wie patientenorientiert sich der Umgang mit Behandlungsfehlern gestaltet, wer Patienten Unterstützung anbietet und wie es gelingen kann, mehr Patientenorientierung in den Institutionen zu erreichen, die sich mit Behandlungsfehlern beschäftigen.

Mehr Informationen über die UPD finden Sie unter folgendem Link: www.unabhaengige-patientenberatung.de