Am 15. April 2011 trafen sich auf Einladung des Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Wolfgang Zöller, erneut die Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher Deutschlands, um sich über ihre Erfahrungen und Anliegen auszutauschen. Der "Berliner Tag der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher", der wie im vergangenen Jahr in der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften stattfand, wurde von einem vielfältigem und abwechslungsreichen Tagungsprogramm eingerahmt.



Nach einem Grußwort des Bundesministers für Gesundheit, Dr. Philipp Rösler, referierte Wolfgang Zöller über den Nutzen des neuen Patientenrechtegesetzes für die Patientinnen und Patienten. Über das Thema "Krankenhaushygiene" diskutierten Prof. Dr. med. Petra Gastmeier, Leiterin des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin, Charité (u.a. Mitglied im Beirat der Deutschen Sepsis-Gesellschaft) und Prof. Dr. med. Frank M. Brunkhorst, Universitätsklinikum Jena (u.a. Generalsekretär der Deutschen Sepsis-Gesellschaft).



Am Nachmittag stellte Gerd Weissenberger, stellvertretender Leiter des Instituts für Professionelles Deeskalationsmanagement, die Aufgabenbereiche des Deeskalationsmanagements vor. Um das Leistungsspektrum und die Entwicklung der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ging es im Vortrag von Rainer Sbrzesny. Zum Abschluss stellte Marcel Weigand, Projektmanager Bertelsmann Stiftung, die Weisse Liste vor.



Die anschließende Diskussion bot den Versammelten ein Forum zum fachlichen Austausch, das vom Patientenbeauftragten aufmerksam begleitet wurde. Ziel ist, die Erfahrungen und Anregungen der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher aufzunehmen und an die entsprechenden Stellen des Gesundheitssystems weiterzuleiten.
Der Berliner Tag der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher 2012 findet am 20. April 2012 statt.
Weitere Eindrücke vom Berliner Tag der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher 2011







