• 20 Jahre Pflegeversicherung: Festakt würdigt Erfolgsgeschichte

    Rund 160 Gäste haben auf einem Festakt des Pflegebevollmächtigten die Erfolgsgeschichte der Pflegeversicherung gewürdigt. Staatssekretär Karl-Josef Laumann forderte dabei eine "echte gesellschaftliche Wende". Die Festrede hielt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. 

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  • Neue Pflegedokumentation – weniger Bürokratie, mehr Qualität
    Neue Pflegedokumentation – weniger Bürokratie, mehr Qualität

    Die überbordende Bürokratie ist für die Beschäftigten in der Pflege der Motivationskiller Nr. 1. Mit dem neuen Strukturmodell der Pflegedokumentation soll damit Schluss sein.

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  • Staatssekretär Karl-Josef Laumann

    Seit dem 13. Januar 2014 ist Staatssekretär Karl-Josef Laumann Patientenbeauftragter und Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung. Erfahren Sie hier mehr über ihn und sein Amt.

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  • Pflegestärkungsgesetze - deutliche Leistungsverbesserungen ab 2015
    Pflegestärkungsgesetze - deutliche Leistungsverbesserungen ab 2015

    Der Bundestag berät derzeit über den Entwurf des ersten Pflegestärkungsgesetzes. Bereits ab Januar 2015 sollen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen deutliche Leistungsverbesserungen erhalten. Mit dem Pflegestärkungsgesetz II soll dann ab Januar 2017 der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff umgesetzt werden. Weitere Informationen zu den Pflegestärkungsgesetzen finden Sie hier auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit.

     

Download zur Studie "Was man in den Pflegeberufen in Deutschland verdient"

Die vollständige Studie des IAB ist hier als PDF-Dokument abrufbar

Studie belegt ungleiche Bezahlung und unfreiwillige Teilzeit in der Altenpflege: Staatssekretär Laumann fordert Konsequenzen

Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, hat heute gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Berlin die Studie "Was man in den Pflegeberufen in Deutschland verdient" vorgestellt. Die Studie belegt, dass man als Pflegekraft gut verdienen kann. Es bestehen aber je nach Region deutliche Unterschiede und man verdient als Krankenpfleger eher gut und als Altenpfleger deutlich schlechter. Zudem hat nur rund jede zweite beschäftigte Pflegefachkraft eine Vollzeitstelle. Bei den Helferberufen in der Pflege liegt die Teilzeitquote teilweise sogar deutlich über 70 Prozent.

Staatssekretär Laumann fordert angesichts dieser Zahlen, dass alle Beteiligten die richtigen Konsequenzen ziehen: "Wenn in allen Bundesländern die Fachkräfte der Altenpflege gegenüber vergleichbaren anderen Fachkräften bis zu 19 Prozent weniger verdienen, läuft etwas falsch. Wir brauchen in der Altenpflege endlich flächendeckend faire und angemessene Löhne, die von den Sozialpartnern in Tarifverträgen vereinbart werden. Sonst wird es immer schwieriger, junge Menschen für diesen wichtigen und anspruchsvollen Beruf zu begeistern. Und die brauchen wir für eine menschenwürdige Pflege in unserem Land. Ich schlage daher vor, dass künftig die Pflegekassen von allen Trägern der Pflegeeinrichtungen den Nachweis verlangen können, ob ein angemessener Lohn auch tatsächlich bezahlt wird. Die hierfür nötige Gesetzesänderung sollten wir im Pflegestärkungsgesetz II verankern. Vor allem aber brauchen wir starke Gewerkschaften, die für die Pflegekräfte eintreten und die für einen anständigen Tarifvertrag und für einen fairen Lohn kämpfen. Das ist nicht Sache der Politik."

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MDS veröffentlicht neuen Pflege-Qualitätsbericht

Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) hat am 14. Januar 2015 seinen 4. Pflege-Qualitätsbericht veröffentlicht. Der umfangreiche Bericht zur Entwicklung der Qualität in der ambulanten und stationären Pflege erscheint alle drei Jahre. Danach hat sich gegenüber dem 3. Bericht aus 2012 die Qualität der Pflege insgesamt deutlich verbessert. Insbesondere in der  Dekubitusprophylaxe konnten bedeutende Fortschritte erzielt werden.  Bei 75,6 Prozent der Pflegebedürftigen mit einem Dekubitusrisiko wurden die notwendigen prophylaktischen Maßnahmen durchgeführt (3. Bericht: 59,3 Prozent). Erfreulich ist ebenfalls der Rückgang von freiheitseinschränkenden Maßnahmen bei den einbezogenen Bewohnern von 20 Prozent (im 3. Bericht) auf aktuell 12,5 Prozent. Jedoch besteht auch weiterhin Verbesserungsbedarf in diesen und anderen Bereichen.

Im Bericht werden verschiedene Problembereiche angesprochen. So bestehen in einigen Bundesländern Schwierigkeiten bei der Suche nach qualifizierten Pflegefachkräften. Der Herausforderung des Fachkräftemangels muss aktiv begegnet werden. Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, setzt sich daher insbesondere für verbesserte Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung von Pflegekräften sowie für die  generalistische Pflegeausbildung ein, um den Pflegeberuf auch langfristig attraktiv zu gestalten.

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Festakt würdigt 20 Jahre Pflegeversicherung

 Staatssekretär Karl-Josef Laumann
Staatssekretär Karl-Josef Laumann

Auf Einladung des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, haben rund 160 Gäste aus Politik, Gesundheitswirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auf einem Festakt in Berlin die 20-jährige Geschichte der Pflegeversicherung gewürdigt. Daran teil nahmen u. a. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und der "Gründungsvater" der Pflegeversicherung und ehemalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Dr. Norbert Blüm. Alle Anwesenden waren sich dabei einig: Ohne die Pflegeversicherung ginge es den Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen heute deutlich schlechter. Angesichts der Herausforderung des demografischen Wandels gelte es nun, das Erfolgsmodell so weiterzuentwickeln, dass auch in Zukunft eine menschenwürdige Pflege ermöglicht wird.

Laumann fordert "gesellschaftliche Wende" 

Staatssekretär Laumann betonte in seinem Vortrag, mit der Einführung der Pflegeversicherung im Jahr 1995 habe man die richtige Entscheidung getroffen, den freien Wettbewerb verschiedener Pflegeleistungsanbieter zuzulassen. Dadurch sei in der Pflege eine vielfältige Angebotslandschaft entstanden, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiere. Zudem könne man stolz darauf sein, dass rund zwei Drittel der mehr als 2,6 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland zu Hause von ihren Angehörigen versorgt und betreut würden. Dies zeige die hohe Bereitschaft der Menschen, für ihre Angehörigen einzustehen.

Mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen warb Laumann zugleich für eine "echte gesellschaftliche Wende". Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf müsse auch im Hinblick auf die Pflegebedürftigkeit gestärkt werden. "Das, was bei dem Aufbau der U3-Betreuung möglich war, muss vergleichbar auch bei Versorgung und Betreuung unserer Pflegebedürftigen möglich sein. Mit der Verdoppelung der Mittel für die Tages- und Nachtpflege zum 1. Januar 2015 und dem geplanten Pflegezeitengesetz geben wir als Bundesregierung hierfür wichtige Impulse", sagte Laumann.

Darüber hinaus sprach sich der Pflegebevollmächtigte erneut für eine faire, in Tarifverträgen vereinbarte Bezahlung der professionellen Pflegekräfte aus: "Es kann nicht sein, dass die Fachkräfte in der Altenpflege im Vergleich mit anderen Fachkräften in ganz Deutschland unterdurchschnittlich verdienen. Der Wettbewerb in der Pflege muss sich darüber entscheiden, wer die beste Qualität anbietet, und nicht, wer die geringsten Löhne zahlt." 

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20 Jahre Pflegeversicherung: Festakt würdigt Erfolgsgeschichte

Die Pflegeversicherung in Deutschland feiert runden Geburtstag: Am 1. Januar 2015 ist sie 20 Jahre alt geworden. Auf einem Festakt des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, würdigten nun rund 160 Gäste aus Politik, Gesundheitswirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ihre Erfolgsgeschichte. Die Festrede hielt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. An der Veranstaltung nahm zudem der "Gründungsvater der Pflegeversicherung" und ehemalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Dr. Norbert Blüm, teil.

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